Kind im Spiel des Teufels

Wenn dir die Worte fehlen, weil du musst dich quälen, mit Fragen die es nie zu fragen galt.
Mit Bilder die dich lassen kalt.
Weils zu spät ist etwas zu ändern, ich muss jetzt sagen „mir geht’s blendend“.
Du siehst mir meine blutigen Augen nicht. Die schon lange meiden das Licht.
Sie sind zu schwach für die Welt da draußen, sie können vor dem Angesicht nicht davonlaufen.
Wie gern sie das täten, um nicht zu sehen wie Monster meine Seele zerfressen.
Hast du das ganz vergessen?

Warst du nicht dabei? Hast du’s nicht erkannt?
Du hast mir meinen Wert verbrannt.
Wieso musste das sein? Warst du etwa so allein?
Ist das die Lösung für deine Probleme? Willst du wissen wonach ich mich sehne?
Ich kann’s dir gar nicht sagen, da ich’s nie spürte. Ich kann nur sagen, wie ich’s berührte.

Ein Wort des Todes sang mir ein Lied und hoffte, dass es dem Monster Nahrung gibt. Meine Seele war viel zu bunt, da musste es davon schlagen in sein Schlund.
All meine Farben, all meine Pracht haben mich zum Opfer gemacht.

Regungslos liege dich nun da und sehe zu wie du mir kommst ganz nah.
Hauchst mich an mit deinem eisernen Atem, erbrichst deine Angst auf meinem Dasein. Packst mich an der rechten Schulter und reißt mir meinen Arm hinunter.
Reißt mir mit deinem kalten Zahn eine Wunde an meinem Hals entlang.
Schneidest mir meine Kehle durch und ergötzt dich an dem abscheulichen Geruch.
Du führst mich nun durch deine grausamen Spielchen und lachst über meine ach so kleinen „Weh-Wehchen“.
Du widerliches Monster du, hast du denn nichts anderes zu tun?
Als mir un meiner Seele so weh zu tun?

Ehe ich mich im Ton vergriff, schlugst du deine Krallen auf mein Gesicht. Tiefe Risse ziehst du auf meiner Haut, leckst ab mein Blut und küsst mich laut.
Du schreist vor Lust und Begeisterung es ist für dich eine Genugtuung.
Mich schreien und flehen zu sehen, dich an meiner Seele zu vergehen.

Fortsetzung folgt …

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